Projektabschluss Grid2020 Topology II

DemoanlageIm Projekt Grid2020 Topology II wurde eine Demonstrationsanlage erstellt, die ein Niederspannungsnetz emuliert. Das bedeutet, dass das Netz mit der Nennspannung 0,4kV und skalierten Strömen realisiert ist. Aktive Netzelemente, wie Haushalte, Photovoltaikanlagen und Ortnetztransformatoren werden durch Transformatoren und Stromsenken nachgebildet. Im Zuge der Dezentralisierung der elektrischen Energieerzeuger wird es immer wichtiger die Topologie eines Netzes zu kennen, um die richtigen Auswirkungen der Steuerung im Netz vorherzusehen. Ebenso wichtig ist es bei einer bekannten Topologie den Zustand der Schalter zu erkennen, so dass ein Steuerungssystem sich an die gegebenen Schalterpositionen automatisch anpassen kann. In der Demonstrationsanlage wurden deshalb Algorithmen zur Erkennung von Schalterstellungen getestet.

Energy+IT hatte die Aufgabe einen Schalterstellungsalgorithmus als Modul für die vorhandene Demonstrationsanlage zu implementieren und Tests zu ermöglichen. Weiters sollte es ermöglicht werden, dass externe Tapchangeralgorithmen von Siemens ebenso die Demoanlage steuern können. Beide diese Aufgaben wurden innerhalb des Projekts erfolgreich abgeschlossen.

Publikationen können auf der Projektseite der Grid2020 Topology II Demoanlage nachgelesen werden.

Demoanlage

Demoanlage (Foto: Friederich Kupzog)

About Alexander Wendt

Dr. Alexander Wendt arbeitet als Projektassistent auf der TU Wien, Institut für Computertechnik (ICT). Nach dem Studium Technische Physik auf der TU Wien arbeitete drei Jahre als Safety Engineer bei der Firma Frequentis AG. Von 2010 bis 2016 arbeitete er am Institut für Computertechnik an seiner Dissertation im Bereich künstliche Intelligenz. Seit 2011 ist er in der Energy & IT Gruppe tätig. Seine Forschungstätigkeit konzentriert sich auf den Gebieten künstlicher Intelligenz sowie Smart Grids. Fokus seiner Arbeit liegt in der Entwicklung von Softwarearchitekturen, die ihren Einsatz als Server, Agenten oder Steuerungsprogramme in Smart Grids-Projekte finden. Seit 2014 arbeitet er an die Anpassung und Umsetzung kognitiver Architekturen als Steuerungssysteme von Gebäuden und anderen Applikationen. Er hat 20+ Papers publiziert. Bei IECON 2013 war er Session Chair für die Sessions „Cognitive Architectures and Multi-agent Systems” und “Smart and Universal Grids”. 2016 wurde er auf die ERF 2016 (European Robotics Forum) zum „SPARC Workshop on cognitive robotics”, wo er für die Arbeitsgruppe der kognitiven Architekturen zuständig war.
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